
Türen schließen die Wärme ein und halten Kälte fern. Sie haben aber eine weitere Aufgabe. Sie dienen der Raumaufteilung. Tore sind zwar nicht das Sicherste, sind jedoch nützlich, wenn es darum geht, unerwünschten Besuch fernzuhalten – besonders Vierbeiner. Eine hochwertige Tür oder ein hochwertiges Tor sorgen auch für den entsprechenden ersten Eindruck.
Was Sie Benötigen
Tür, Scharniere, Schleifgerät oder
Schmirgelpapier, Schrauben, Anreißer,
Stecheisen, elektrische Bohrmaschine, Hobel,
Holzhammer, Kreissäge, elektrischer
Schraubendreher, Bandmaß und
Schreinerwinkel.

Die meisten Türen sind in Standardgrößen erhältlich. Eine Tür mit Füllungsrahmen ist meist dicker als eine Hohlkern- bzw. Massivtür, da bei letzteren die innere Struktur nicht so stark ist Sollten Sie überlegen, wie Sie Ihre Tür kürzen, vergessen Sie nicht, daß die Türen kleiner als die Rahmen sein müssen Hohlkern- bzw. Massivtüren sollten 2 mm kleiner sein, Türen mit Füllungsrahmen 3 mm.
Um abzumessen, wieviel von einer Tür abgenommen werden muß, bringen Sie sie in ihre entsprechende Lage und stützen Sie sie mit Keilen. Zeichnen Sie leicht mit einem weichen Bleistift an, wo das Holz abgehobelt werden muß.
Müssen mehr als 5 mm Holz entfernt werden, legen Sie die Tür flach hin, sägen sie ab und hobeln dann das letzte Stück ab

Hobeln Sie mit der Maserung die langen Kanten entlang und hobeln Sie zur Mitte, um ein Einschneiden und Splittern des Holzes zu vermeiden. Vergleichen Sie die Tür beim Zuschneiden regelmäßig mit dem Türrahmen. Sitzt sie richtig, hobeln Sie eine leichte Abschrägung in jeden Türfries in Richtung Türanschlag. Dadurch bleiben Ober- und Unterseite der Tür nicht hängen Bringen Sie die Scharniere an. Halten Sie die Tür in ihrer Lage und zeichnen Sie die Scharniere an Die Anzahl und Art der Scharniere hängt von der Art und Anordnung der Türen ab. Im Allgemeinen benötigen Innentüren nur zwei 75 mm-Preßstahl-Scharniere, es sei denn, aus irgendeinem Grund wird ein anderer Scharniertyp benötigt
Außentüren sind schwerer und benötigen drei Scharniere. Preßstahl ist für Hohlkern- bzw. Massivtüren stark genug. Bei Türen mit Füllungsrahmen bzw. zur zusätzlichen Sicherheit ist Gußeisen erforderlich
Halten Sie die Tür gegen den Türrahmen und zeichnen Sie die Lage der Scharniere an. Hohlkern- bzw. Massivtüren haben Aussparungen für Scharniere. Falls diese nach dem Kürzen der Tür passen, zeichnen Sie die Ober- und Unterseite der Aussparungen am Rahmen an
Falls sich die Aussparungen nicht mehr am richtigen Platz befinden, oder falls Sie eine Tür mit Füllungsrahmen haben, so müssen Sie sie verlängern bzw. für Platz für die Scharniere sorgen. Halten Sie das Scharnier gegen die Tür und reißen Sie es dann an.

Verwenden Sie einen Anreißer, um die Stärke des Scharnierbands anzuzeichnen; schneiden Sie dann mit einem Stecheisen in die angezeichnete Linie. Machen Sie einige Schnitte in diesen rechten Winkel, jeweils 6 mm auseinander. Während die flache Seite des Stecheisens nach unten weist, schneiden Sie das zu entfernende Holz vorsichtig ab
Während die Tür auf Keilen offengehalten wird, schrauben Sie das Scharnier in den Rahmen. Die Schraubenköpfe sollte genau auf Höhe des Scharnierbands liegen. Ist dies nicht der Fall, so verhindert der hervorstehende Kopf, daß sich die Tür schließen läßt. Um dies zu verhindern, verwenden Sie eine Black & Decker® Bohrmaschine mit einem Spiralbohrer, um die Schraube zu versenken, oder entfernen Sie die alte Schraube und ersetzen Sie sie gegen eine kleinere.
Während Tür, Rahmen und Scharniere nur mit jeweils einer Schraube verbunden sind, entfernen Sie die Keile und prüfen Sie, ob sich die Tür geschmeidig öffnen und schließen läßt. Befindet sich die Tür in der richtigen Lage, schrauben Sie die anderen Schrauben ein. Ihre Tür ist nun befestigt – damit ist die Sache abgeschlossen.