Über uns

 
 


Die Geschichte von Black & Decker®

S. Duncan Black
Zwei junge Unternehmer, S. Duncan Black und Alonzo G. Decker, gründeten eine kleine Werkstatt in Baltimore, Maryland/USA. Sie nannten die Firma „The Black & Decker® Manufacturing Company“. Ihre Werkstatt ist mit der Zeit weit über das hinausgewachsen, was sie sich jemals erträumt haben oder vorstellen konnten.
 
Heute ist Black & Decker® ein weltweit agierender Hersteller und Anbieter von Qualitätsprodukten, die rund ums Haus und auch für gewerbliche Zwecke verwendet werden. Black & Decker® ist auch einer der Hauptlieferanten von Informationssystemen und Dienstleistungen für Regierungsbehörden und gewerbliche Kunden weltweit. Mit Produkten, die in mehr als 100 Ländern der Erde vermarktet werden und einem Gewinn, der etwa zur Hälfte außerhalb der USA erwirtschaftet wird, nehmen die Produktprogramme von Black & Decker in ihrer Branche im Markt führende Positionen ein.
Alonzo G. Decker
 

Die Firma ist weltgrößter Hersteller von Elektrowerkzeugen und Zubehör. Ihr Haushaltsgerätegeschäft ist führend in den USA und unter den globalen Mitbewerbern im Haushaltskleingerätebereich.

Welche Kette von Ereignissen machte also aus der kleinen Werkstatt von Anfang 1900 das heute so mächtige, global agierende Produktions- und Marketing-Unternehmen? Die Antwort gibt vielleicht ein Blick auf den zeitlichen Ablauf der wesentlichen Ereignisse, welche die Unternehmensgeschichte umspannen.

  • 1917 – Die Firma erhält das Patent für den Pistolenhandgriff und den eingebauten Druckschalter an einer Bohrmaschine. Jetzt wird auch das erste Black&Decker® Werk mit einer Fläche von ca. 1200m² in Towson, einem damals ländlichen Vorort von Baltimore, USA, gebaut.
  • 1922 – Die Firma gründet ihre erste Niederlassung außerhalb der USA, die Black&Decker® Manufacturing Company, Ltd., in Kanada (Produktion, Vertrieb, Kundendienst und Lager). Man fügt der erweiterten Produktpalette einen Elektro-Schrauber hinzu.
  • 1925 – Mit Gründung der Black&Decker® Ltd. in London, England wird die internationale Expansion fortgesetzt.
  • 1928 – Black&Decker® erwirbt den amerikanischen Elektrowerkzeug-Hersteller Van Dorn Electric Tool Company.
  • 1929 – Mit der Black&Decker® (Australasia) Pty., Ltd. wird in Sydney, Australien, eine eigene Produktionsgesellschaft gegründet.
  • 1941 – Im Werk in Towson beginnt die Produktion von Sicherungen, Patronenhülsen und anderem Kriegsmaterial für die Alliier¬ten. Trotz der Bereitstellung von Mitteln für die Kriegsproduktion führt die Firma die Produktion von Elektrowerkzeugen innerhalb der gesetzlich erlaubten Grenzen fort.
  • 1943 – Black&Decker® erhält den prestigeträchtigen “E Award“ der Marine für ihre Produktion, eine von vier Auszeichnungen, die dem Unternehmen im II. Weltkrieg verliehen werden.
  • 1946 – Eine Niederlassung mit Verantwortung für die geschäftliche Entwicklung in der westlichen Hemisphäre wird gegründet.
  • 1950 – Die millionste ¼” Heimwerker-Bohrmaschine verlässt das Montageband des Unternehmens.
  • 1951 – S. Duncan Black, Mitbegründer und Präsident seit 1910, stirbt am 15. April im Alter von 68 Jahren. Alonzo G. Decker Sen. wird Präsident. Die Firma beginnt den Bau eines ca. 12.000 m² großen Werks in Hampstead, Maryland, USA.
  • 1954 – Alonzo G. Decker sen. wird auch zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.
  • 1955 – Black&Decker® South Africa (Pty.), Ltd. wird als 100%ige Tochter als Vertriebs- und Service-Niederlassung in Johannes¬burg aufgebaut (1958 nach Kapstadt verlegt). Ein ca. 5.000 m² großes Werk in Croydon, Victoria, Australien wird gebaut.
  • 1956 – Alonzo G. Decker sen. stirbt am 18. März im Alter von 72 Jahren. Robert D. Black, langjähriger leitender Angestellter und Bruder von S. Duncan Black, wird Vorstandsvorsitzender und Präsident.
  • 1957-1958 – Black&Decker® (Belgium) S.A. wird als 100%ige Tochter als Vertriebs-, Service- und Lagerniederlassung in Brüssel, Belgien gegründet. 1958 wird Black&Decker® (New Zealand) Ltd. in Auckland eröffnet, die Black&Decker® GmbH in Düsseldorf/Deutschland und die Black&Decker® (Nederland) B.V. in Rotterdam/Niederlande werden aufgebaut.
  • 1959 – Black&Decker® gründet die Master Power Corporation, eine Niederlassung, die die Master Pneumatic Tool Company, einen Hersteller tragbarer Luftdruckgeräte mit Tochtergesellschaften in Ohio, USA und Kanada, erwerben soll.
  • 1960 – Alonzo G. Decker jun., Sohn des Mitbegründers und seit 1930 Mitarbeiter bei Black&Decker®, folgt Robert D. Black im Amt des Präsidenten. Mr. Black ist weiterhin Vorstandsvorsitzender und CEO. Black&Decker® übernimmt DeWalt, Inc. aus Lancaster/Pennsylvania, einen Hersteller von Radialarmsägen und anderen stationären Holzbearbeitungsmaschinen in den USA und Kanada.
  • 1965 – Das Werk in Hampstead wird um ca. 23.000m² erweitert, um Platz für die Verlagerung der Produktion aus Towson zu schaffen.
  • 1967-1968 – Die Niederlassung in Großbritannien erhält den Queen’s Award der Industrie für ihre herausragenden Leistungen bei der Exportsteigerung. Die italienische Niederlassung bekommt den Oscar del Commercia der italienischen Regierung für ihren umfassenden Beitrag zur heimischen Wirtschaft.
  • 1969 – Der Black&Decker® „Mondbohrer“ kommt bei der Mondlandung der NASA zum Einsatz.
  • 1970-1971 – Das Unternehmen übernimmt die amerikanische Carbide Router Company, Inc.. 1971 werden Black&Decker® (Nigeria), Ltd. in Lagos und Black&Decker® Argentina S.A.C.I. in Buenos Aires als 100%ige Tochtergesellschaften gegründet.
  • 1972 – Die japanische Regierung gibt Black&Decker® als erstem nicht-japanischen Unternehmen in Privatbesitz innerhalb von fünf Jahren die Zustimmung, mit der Nippon B&D KK Elektrowerkzeuge in Japan herzustellen.
  • 1973 - Die britische Black&Decker® Niederlassung führt die Workmate® ein, eine Kombination aus Schraubstock, Werkbank und Sägebock und erhält dafür den Award of Excellence des UK Design Council.
  • 1974 – Der weltweite Umsatz übersteigt 500 Millionen Dollar. Black&Decker® USA führt die erste 1-Jahres-Garantie ein.
  • 1975 – Alonzo G. Decker, jun. gibt die Position als CEO auf, arbeitet aber weiter als Vorstandsvorsitzender.
  • 1979 – Das Geschäft mit Elektrowerkzeugen in den USA wird als zu 100% im Besitz der Muttergesellschaft befindliche Aktienge¬sellschaft unter dem Namen Black&Decker® (U.S.), Inc. eingetragen. Der Jahresumsatz übersteigt zum ersten Mal die Milliardengrenze (in US Dollar).
  • 1981 – Robert D. Black, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und CEO stirbt am 21. März im Alter von 84 Jahren.
  • 1984 – Black&Decker® kündigt weitreichende Pläne zur Umstrukturierung und Konsolidierung der Produktion an. Die Werke in Maidenhead und Harmondsworth in England, Kildare/Irland und Lancaster, Pennsylvania/USA werden geschlossen. Die Produktion aus Solon, Ohio/USA wird in andere Black&Decker® Produktionsstätten verlagert. Das Unternehmen erwirbt die Haushaltsgeräte-Division von General Electric und avanciert damit zu einem der bedeutendsten Anbieter von elektri¬schen Haushaltsgeräten. Black&Decker® führt ein in diesem Umfang noch nie da gewesenes Markenanpassungspro¬gramm durch.
  • 1984 – Man entwirft ein neues Logo, das dem erweiterten Produktangebot und der globalen Sachkenntnis im Bereich Marketing Rechnung tragen soll. Für das neue Logo werden das leuchtende Orange, das seit langem mit dem Unternehmen in Verbindung gebracht wird, und das traditionelle Sechseck übernommen.
  • 1985 – Black&Decker® wird 75! Bei der Feier zu Ehren des Anlasses wird auch eine Kapsel mit Erinnerungsstücken des Unter¬nehmens im frisch renovierten Technikgebäude in Towson hinterlegt. Die Kapsel bleibt bis zum Jahr 2085 versiegelt. Um der größeren Bedeutung von Marketing und Vertrieb gerecht zu werden, stimmen die Aktionäre des Unternehmens dem Namenswechsel zu The Black&Decker® Corporation zu.
  • 1987 – Black&Decker® schließt das Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz von über 2 Milliarden Dollar ab, vom dem über 50% außerhalb der USA erzielt werden. Fortune zählt Black&Decker® zu den 200 größten amerikanischen Industrieunterneh¬men. In einer Umfrage des amerikanischen Sales & Marketing Management Magazine wird Black&Decker® bescheinigt, über den besten Außendienst zu verfügen.
  • 1988 – Das Unternehmen erhält die Medal of Professional Excellence vom Purchasing Magazine für die weltbesten Einkaufs-Niederlassungen und hervorragende Sachkenntnis.
  • 1989 – Black&Decker® übernimmt die Emhart-Gruppe (jährliches Umsatzpotenzial: 2,8 Milliarden Dollar), womit das Unterneh¬men auf beinahe das Doppelte seiner Größe anwächst. So kommen die globale Präsenz und eine Reihe bekannter und beliebter Markennamen dazu, u.a. Kwikset® Türschlösser für Wohnhäuser und Eisenwaren, Price Pfister® Wasserhähne, Molly® Wanddübel, POP® Nieten, True Temper Golfschlägerschäfte und viele andere Produkte für den Heimwerker- und gewerblichen Bedarf. Black&Decker® wird für seine besonderen Verdienste um Akku-Werkzeuge und die Gemini- und Apollo-Programme der NASA in die U.S.A. Space Foundation’s Space Technology Hall of Fame aufgenommen.
  • 1990 – Das Unternehmen zahlt ca. 700 Millionen Dollar Übernahmeschulden mit Hilfe von Erlösen aus dem Verkauf von sechs strategisch unwichtigen Geschäftsbereichen zurück.
  • 1991 – Zwei weitere Niederlassungen werden veräußert, wodurch noch einmal 100 Millionen Dollar zur Schuldentilgung erwirtschaftet werden
  • 1992 – Markteinführung eines komplett neuen DeWalt Produksortiments von Elektrowerkzeugen für den Industriebedarf in Nordamerika.
  • 1993 – Die Konzentration des Unternehmens mit neuen Produkt- und Serviceverpflichtungen auf den Endverbraucher bringt ihm die Vendor of the Year Preise von Wal-Mart, Builders, Square, L.G. Cook, BMA, Channel Home Centers und verschiedenen anderen amerikanischen Großkunden ein. Das Elu Programm professioneller Elektrowerkzeuge wird in Europa eingeführt.
  • 1993 - Die neueste Generation von Dustbuster® Akku-Handstaubsaugern wird in England mit dem prestigeträchtigen British Design Award des Design Council ausgezeichnet.
  • 1995 - Einführung der neuen Produktreihe von DeWalt Profi-Elektrowerkzeugen und Zubehör in Europa.
  • 1996 – Fast alle Geschäftsbereiche halten Platz 1 oder 2 der Marktanteile in ihrer Branche und können ihre Positionen im Verlauf des Jahres dank des anhaltenden Angebots an innovativen Neuprodukten oft noch weiter verbessern.
  • 1998 – Black&Decker® meldet die beste Bilanz seit 10 Jahren. Der Umsatz in den Kernbereichen erreicht Rekordniveau.
  • 1999 – Fokus auf vollständige Globalisierung des Geschäfts durch Nutzung von Internet- und “e-business”-Strategien, um die Partner im Einzelhandel, die in Nordamerika und weltweit expandieren, in ihren Bemühungen zu unterstützen.
  • 1999 – Black&Decker® erhält für das Quattro® Multitool in England den Millennium Product Status durch das Design Council.
  • 1999 - Fokus auf vollständige Globalisierung des Geschäfts durch Nutzung von Internet- und “e-business”-Strategien, um die Partner im Einzelhandel, die in Nordamerika und weltweit expandieren, in ihren Bemühungen zu unterstützen.
  • 2000 - Black&Decker® gewinnt mit dem Schleifer Mouse® in der Kategorie “Heimwerker-Elektrowerkgzeuge“ des 11. Design Week Award. Ausserdem erhält die Mouse® den amerikanischen IDSA Award.
  • 2002 - Black&Decker® und Hitachi Koki schließen einen Kooperationsvertrag für den Bereich Elektrowerkzeuge.
  • 2002 - Der designorientierte Akku-Handstaubsauger Dustbuster® gewinnnt die Bronzemedaille des IDSA Award.
  • 2003 - Black&Decker® verkauft sein europäisches Sicherheitssysteme-Geschäft für 108 Millionen US Dollar an Assa Abloy.
  • 2003 - Black&Decker® übernimmt die Baldwin Hardware Corporation und die Weiser Lock Corporation zu einem Barüber¬nahmepreis von ca. 275 Millionen US Dollar von Masco.
  • 2004 - Black&Decker® gibt für das 4. Quartal 2003 Gewinne vor Umstrukturierungskosten in Höhe von 1,35 Dollar je Aktie und einen Rekordgewinn von 4,02 Dollar für das gesamte Jahr bekannt; das setzt 480 Millionen US Dollar an Barmitteln frei.
  • 2004 - Black&Decker® veröffentlicht im 2. Quartal einen Rekordgewinn je Aktie aus dem operativen Geschäft.
  • 2004 - Black&Decker® gibt die Übernahme der Werkzeuggruppe Pentair, Inc. (NYSE: PNR) für ca. 775 Millionen US Dollar in bar bekannt. Die Gruppe, zu der die Unternehmen Porter-Cable, Delta, DeVilbiss, Air Power, Oldham Saw und FLEX gehören, verzeichnete 2003 einen Umsatz von 1,08 Milliarden US Dollar und einen Gewinn von 82 Millionen US Dollar aus dem operativen Geschäft.
  • 2005 - Einführung der innovativen Astsäge Alligator®, einem extrem anwenderfreundlichen Werkzeug für die Gartenarbeit. Das Gerät erhält den wichtigen deutschen IF Design Award für 2006.
  • 2007 - Die neue Produktlinie der Pivot® Dustbuster® Akku-Handstaubsauger wird mit dem PlusX Award für Design und Bedienkomfort ausgezeichnet.
  • 2007 – Black&Decker® führt mit einer Range von Akku-Schlagbohrschraubern die ersten Produkte mit der revolutionären AutoSelect®-Technologie ein: Durch Einstellen der gewünschten Anwendung über Piktogramme am Gerät werden alle elektronischen Anpassungen vom Gerät automatisch angepasst
  • 2008 – Black&Decker® feiert in Deutschland 50-jähriges Jubiläum.
  • 2009 – Der AutoSelect® Akkuschrauber AS36LN und der Kompaktschleifer Mouse® erhalten PlusX Awards für Design und Bedienkomfort, der Bohrhammer KD975 für Qualität.
  • 2010 – Black&Decker® feiert 100-jähriges Firmenjubiläum
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